Schnitt

Rainhard Fendrich – Ich wollte nie einer von denen sein


Zum 70. Geburtstag des Wiener Ausnahmekünstlers präsentiert der ORF eine umfassende Dokumentation mit und über Rainhard Fendrich. Regie führte dabei Peter Koköfer, der mit dem Musiker einen Streifzug durch seine ganze Karriere wagte. Ergebnis sind 2 Filme: eine 52-minütige Version für eine Ausstrahlung Anfang 2025 und eine 70-minütige Version für die Ausstrahlung im Herbst 2025.

Der Schnittprozess

Die Achterbahnfahrt durch das Leben von Rainhard Fendrich aufzubereiten war ein nervenaufreibender Prozess. Der Regisseur, Peter Koköfer, und ich wühlten uns durch Konzertaufnahmen, Fernsehinterviews, Filme und Moderationsauftritten - bei der Masse an Material war es immer wieder herausfordernd nicht den Faden zu verlieren - mit viel Spaß und auch ein bisschen Schweiß haben wir es nun geschafft dieses Portrait zu finalisieren. Danke, Peter Koköfer für die amüsante Zusammenarbeit.

Die Story


Mit „I Am From Austria“ schuf Fendrich 1989 die inoffizielle Hymne der Nation. Was als kritische Reflexion gedacht war, wurde zum emotionalen Bekenntnis einer ganzen Generation. Als Moderator der „Millionenshow“, von „Herzblatt“ und „Nix is Fix“ bewies er sein Entertainer-Talent auch im Fernsehen. Persönliche Einblicke gewährt Fendrich bei einem Spaziergang durch den Wiener Ahrenbergpark, wo er von seiner nicht immer einfachen Kindheit erzählt. Diese frühen Erfahrungen prägten sein künstlerisches Schaffen, das 1980 mit dem rebellischen Album „Ich wollte nie einer von denen sein“ startete. Es folgten Hits wie „Strada del Sole“, „Macho Macho“, „Es lebe der Sport“ und „Weusd a herz hast wia a Bergwerk“, die ihn zum gefeierten Liedermacher machten.

Die Dokumentation zeigt anhand exklusiver Studioaufnahmen und eines Konzertmitschnitts aus dem RKH, wie Fendrich auch heute noch mit spitzer Zunge und feinem Gespür für die Absurditäten des Alltags sein Publikum begeistert. Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial dokumentiert die verschiedenen Facetten seines künstlerischen Schaffens: den bissigen Satiriker, den begnadeten Entertainer, den nachdenklichen Liedermacher. Das Porträt eines Mannes, der als aufmüpfiger Künstler begann und zur nationalen Institution wurde – ohne sich selbst untreu zu werden. (Text: ORF)

Ausstrahlung: | ORF 2

Die Filmcrew


Regie: Peter Koköfer | Schnitt: Marlene Mayer | Kamera: Max Meissl, Niokolaus Kojan | Ton: Michael Holy, Michael Schreyer, Maximilian Schüll, Lukas Linschinger, Jakob Kains | Archiv: Robert Tauber | Grading: Tom Hlavacek | Produktion: Christoph Steiner | Sendungsverantwortung: Florian Illich

Mehr Beiträge

Valentin Oman – Eine Spurensuche

Das 39-minütige Porträt zeigt einen 90-Jährigen, der sein Leben lang…


Read More

Klang und Farbe – die Neuerfindung von Parov Stelar

“Nach dem ersten Sehen hab’ ich wahrscheinlich mehr über mich gelernt…


Read More

Christkindlmärkte – Wer sind die Menschen hinter dem Weihnachtszauber?

100 Bilder des Glitzer und Zaubers werden hier kontrastiert mit der…


Read More

Privacy Preference Center

de_DEGerman